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Wohngeld

Allgemeine Informationen

Vielen Haushalten fällt es schwer, die Wohnkosten für eine Wohnung wegen des geringen Einkommens zu tragen. Für diese Haushalte besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Wohngeld zu stellen.

Damit sollen die Wohnkosten für einkommensschwache Haushalte, die keine Transferleistungen wie Sozialgeld oder Arbeitslosengeld II erhalten, tragbar gestaltet werden. Das Wohngeld wird als Miet- oder Lastenzuschuss gezahlt.

Wohngeldberechtigt für einen Mietzuschuss sind:

  • Mieter oder Untermieter von Wohnraum (seit 2009 auch Studenten!)
  • Inhaber einer Genossenschafts- oder Stiftswohnung
  • Inhaber eines mietähnlichen Dauerwohnrechts
  • Bewohner von Heimen im Sinne des Heimgesetzes
  • Eigentümer, die Wohnraum im eigenen Mehrfamilienhaus bewohnen

Wohngeldberechtigt für einen Lastenzuschuss für den eigengenutzten Wohnraum sind:

Eigentümer eines Eigenheims, einer Eigentumswohnung, einer landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstelle oder Inhaber eines eigentumsähnlichen Dauerwohnrechts - bei Mieteigentümern jeder für den von ihm genutzten Wohnraum.

Für jeden, der Wohngeld bekommt, werden Finanz- und Meldeamtsdaten durch den automatischen Datenabgleich (§33 WoGG) viermal im Jahr bzw. monatlich kontrolliert. Dabei werden u.a. Daten der Rentenversicherung, der Minijobzentrale, der Deutschen Post und des Meldeamtswesens verglichen. 

Wieviel Wohngeld bekomme ich?
Die Höhe des Wohngeldes ist abhängig von der Größe des Haushaltes, der Höhe des Familieneinkommens und der berücksichtigungsfähigen Miete oder Belastung. Hier finden Sie den Wohngeldrechner des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

Wohngeldberechtigte Familien mit Kindern haben grundsätzlich auch Anspruch auf erhöhtes Kindergeld (Kindergeldzuschlag). Kindergeld und Kindergeldzuschlag sind bei der Wohngeldberechnung anrechnungsfrei.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Arbeitsagentur.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht des maximalen Gesamteinkommen nach Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder mit der Mietstufe 1 für Metelen:

Anzahl Mitglieder
im Haushalt
Grenze des monatlichen Gesamt-
Netto-Einkommens in Euro (nach
Abzug aller möglichen Freibeträge)
1    961,00 Euro
2 1.314,00  Euro
3 1.605,00 Euro
4 2.133,00 Euro
5 2.438,00 Euro
6 2.768,00 Euro
An wen muss ich mich wenden?

Für konkretere Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner im Rathaus.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Ohne einen schriftlichen Antrag mit den erforderlichen Nachweisen zur Feststellung des Wohngeldanspruchs kann keine Bewilligung von Wohngeld erfolgen.

Für Mietzuschuss sind im wesentlichen Nachweise über das Einkommen der Familienmitglieder und die Höhe und Zusammensetzung der Miete erforderlich.

Beim Lastenzuschuss muss anstelle der Miete die Belastung (aus Kapital- und Bewirtschaftungskosten) nachgewiesen werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung.

Was sollte ich sonst noch wissen?

Wer Wohngeld erhält, hat auch Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (BUT). Die Leistungen können im Jobcenter der Gemeinde Metelen beantragt werden.

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